Ungenehmigte Einleitungen
Sielhautuntersuchungen im Bereich einer Kläranlage
1. Vorbemerkungen:
Zu Zusammenhang mit der festgestellten hohen Blei- und Zinkbelastung des Klärschlammes auf der Kläranlage D soll durch Sielhautuntersuchungen im Bereich der Ortsgemeinde B die Emissionsquelle ermittelt werden.
Unter der Sielhaut versteht man den biologischen Bewuchs entlang der benetzten Oberfläche der Kanalwandung. In der Sielhaut werden die im Abwasser enthaltene Verbindungen (z. B. AOX oder auch Schwermetalle) angereichert und können daher nachgewiesen werden, vorausgesetzt, dass in der relevanten Zeit keine Kanalreinigung durch-geführt wurde.
Sielhautuntersuchungen können im gesamten Kanalnetz einer Kläranlage durchgeführt werden, um so einen Einleiter von schwermetallbelastetem Abwasser ausfindig zu machen.
2. Leistungen der Stetzer GmbH:
Aufnahme des IST-Zustandes
Organisation des Messprogrammes
Entnahme von X Sielhautproben im Bereich der Kläranlage D
Transport der Proben
Analytische Untersuchung der Sielhautproben auf die Parameter Blei und Zink
Dokumentation und zeichnerische Darstellung der Untersuchungsergebnisse
Beurteilung der Ergebnisse der Sielhautuntersuchungen
Ausarbeitung von Vorschlägen für das weitere Vorgehen
Die Methode der Sielhautanalytik lässt sich mit gutem Erfolg nicht nur für Schwer- metalle, sondern auch für andere Parameter durchführen.